Am Arbeitsplatz

Bin gerade im „ÜZ“ angekommen. Kompi starten – das dauert ungefähr eine Viertelstunde. Lahmes Windows-Kistchen. Ich habe mal ein Schnecklein gezeichnet und an den Bildschirm geklebt. Dann Geräte einschalten und Kaffewasser nachfüllen. Ich mache immer erst Znünipause, weil so früh noch niemand etwas von mir will.

Es wird zunehmend einsamer hier. Die Abteilung wird ja bald zusammen mit mir in Pension gehen. Bin gespannt, was es heute wohl zu tun gibt. Bis jetzt ist nur der Kulturplatz da, da muss ich die Clean-Feeds auf’s Sendeband hinten anfügen.

Habe auf dem Weg zur Arbeit ein bisschen was aufgenommen: Winterthur HB, Zugseinfahrt und dann Durchfahrt durch Effretikon. Die Glatttal-Bahn mach‘ ich dann auf dem Heimweg. Hier im „ÜZ“ (TPC Überspielzentrum) rauschen die Ventilatoren, das gibt akustisch nichts her.

Jetzt aber an die Arbeit, wünsch‘ einen schönen Tag

Gezwitscher

Heute morgen hat mich der Amselmann geweckt. Da ich zurzeit immer das Aufnahme-Gerät in der Nähe habe, war das die Gelegenheit das Morgengezwitscher aufzunehmen. Das wollte ich doch schon immer mal machen.

Während der Aufnahme kann man gleichzeitig eine Frühmorgens-Um-Sechs-Zigarette rauchen. Eigentlich will ich ja endlich damit aufhören. Die Lunge arbeitet noch mit fünfzig Prozent Leistung und das spüre ich, wenn’s bergauf geht. Ich habe trotzdem eine geraucht.

Heut ist ja Sonntag, da soll man nicht arbeiten, wenn’s geht. Also war’s das schon für heute. Bye Bye …

Null Problem

Sonnenbrand im Nacken, am weltweit langsamsten Windows-Computer am Tippen. Aber sonst geht’s mir gut.

Habe grad die Idee gehabt, eine Rubrik zu machen für kleine Computerprobleme. Titel zum Beispiel „Agent Null Problem“ oder „Die unheimlichen Fälle des Max Headroom“. Das könnte dann mit der Zeit eine Sammlung werden, die natürlich dursucht werden kann.

Die Gartenhag-Lättli haben wir gestern alle abmontiert. Lättli von oben spalten, wegschlagen, Schrauben mit Bolzenschneider abklemmen und entfernen. Fast 5 Stunden lang, fast ohne Pause. Der Muskelkater hält sich heute noch in Grenzen. Wahrscheinlich tut’s dann morgen richtig weh.

Gestern habe ich mich auch getraut Live Ton-Aufnahmen zu machen: Einmal in der Autowerkstatt, beim Abrechnen und dann noch im Aldi (oder war’s der Lidl? Ich kann die beiden einfach nicht auseinanderhalten.) Jedenfalls habe ich da mein Gerät zusammen mit den Kaugummis auf’s Band gelegt und bin jetzt gespannt, wie das tönt.

Das war’s dann auch schon wieder für heute.
Viel Sonne!

Los geht’s

Gleich muss ich starten. Endlich die Sommerpneus montieren lassen. Bis das dann gemacht ist habe ich zirka eine Stunde Zeit zu vertrödeln. Ich nehme meinen Sound-Recorder mit. Dann kann ich vielleicht etwas tolles aufnehmen.

Danach fahre ich nach Hause, die Winterreifen ausladen. Und dann die Liebste abholen (Gipfeli nicht vergessen).

Dann, wie gestern angekündigt, Gartenhag-Lättli abmontieren im Steinen. Ich bin gespannt, wie weit man in drei bis vier Stunden kommt. Dumm von mir ist, dass ich die Aktion meiner Mieterin nicht angekündigt habe. Wenn sie nun nicht zu Hause ist? dann muss ich den Strom wohl woanders anzapfen.

Am Abend dann wieder einmal in die Esse. Es spielt das „Intergalactic Maiden Ballet“, eine Funk-Band. Irgendwie habe ich den Namen schon mal gehört. Bin gespannt, ob meine Freundin dem Funk-Sound etwas abgewinnen kann. Mir gefällt’s bestimmt.

Wenn’s was wird, gibt’s dann hier noch etwas zu hineinhören. Tschüss …

Abwasch

Donnerstag, Neun Uhr Elf. Gerade habe ich den Abwasch erledigt. Es war nicht viel, aber ich hab’s mit meinem Edirol-Ton-Aufnahmegerät aufgezeichnet. Klingt nicht besonders spannend. Vielleicht kann ich’s mit dem Garage-Band-Programm noch etwas aufmotzen.

Draussen scheint die Sonne. das erinnert mich daran, dass im Steinenbach der Gartenhag demontiert werden sollte. Also Freitag und Samstag im Freien arbeiten, statt am Kompi. Den Versuch mit dem Abwasch-Song mach ich aber trotzdem noch heute morgen.

Die Idee dahinter ist, neben dem textlichen auch ein akustisches Tagebuch zu führen. Der Antrieb dahinter ist wohl letztendlich, dass ich halt gerne mit meinem Blog experimentiere.

Jetzt muss ich noch fünf Minuten schreiben, bis meine fünfzehn um sind. Gestern ist’s mir flüssiger gelaufen, aber durebiisse … noch drei Minuten … kann ja auch langsam tippen … noch zwei … und abspeichern muss ich ja auch noch … eins … null …

Dann bis Morgen und hebets guet.